592 Kilometer Anreise: Für das bundesweit einzigartige duale Studienangebot Food Management kamen Bewerber sogar aus Berlin.
Heute schon mal Probe studieren: Michaela Kuhn (20), li., aus Rötting möchte nach ihrem Fachabitur am Kolping-Bildungszentrum in Bad Mergentheim an die DHBW Heilbronn.
Ins Studium schnuppern: Am Stand des Studiengangs BWL-Food Management gab es eine Einführung in die Aromenkunde.
Beratung auf dem Campusgelände: Intensive Gespräche an den Ständen der Dualen Partner
Erster Schritt in der Zukunftsplanung: Lena Haist aus Brackenheim kam mit ihren Eltern zur Bewerbernacht.
"Feste Absichten" und "Alte Liebe": Premium-Burger-Kreationen am Stand von LiebesBEEF
Kleine Abkühlung bei 25 Grad im Schatten: Kurze Pause auf dem Campus
Mit Swing und Jazz in die Sommernacht: die Band Jive zum zweiten Mal dabei

Zweite Bewerbernacht an der DHBW Heilbronn

Zweite Bewerbernacht an der DHBW Heilbronn

28. Juni 2017

Wer bei 25 Grad im Schatten an einem Freitagabend die Bewerbernacht besucht, der ist hochmotiviert und an der DHBW Heilbronn genau richtig. Denn für ihr intensives Studium zwischen Theorie und Praxis brauchen die dualen Studierenden Durchhaltevermögen und viel Engagement.

Neben den Informationen zu den Studienangeboten BWL-Handel, Food Management und Dienstleistungsmanagement und ersten Probevorlesungen stand am Abend das Thema Bewerbung im Mittelpunkt. Highlight der Bewerbernacht war das Speed Dating, ein 15-minütiges Bewerbungsgespräch bei den Dualen Partnern der Hochschule.

Bewerbung im Viertelstundentakt

Bei der Volksbank Heilbronn hatte das Speed Dating-Format Premiere. Nina Brunn aus der Personalentwicklung ist zuversichtlich, noch für den Herbst 2017 einen Studienplatz zu besetzen: „Wir sind heute Abend von Anfang bis Ende durchgetaktet.“ Ab 19 Uhr stellten sich die Jugendlichen in 120 Gesprächen bei ihren Wunschfirmen vor. Jessica Eberhardt (25) aus Möckmühl studiert Bauingenieurwesen an der Uni und sucht jetzt ein Studium, das Theorie und Praxis besser verbindet. Aus ihrem ersten Gespräch bei der deutschen Sushi-Kette „EatHappy“ ging sie mit einem guten Gefühl: „Alles verlief ganz locker. Die High Heels hätte ich zu Hause lassen können“.

Auch die Räume beim Bewerbungstraining der Dualen Partner waren gut gefüllt und die Agentur für Arbeit konnte alle Plätze beim Bewerbungsmappen-Check besetzen. Rektorin Prof. Dr. Nicole Graf freut sich über das positive Feedback: „Wir werden das Thema Bewerbung noch ausbauen und in der Zukunft verstärkt Trainings am Campus anbieten.“

Noch unentschlossen

Während die ersten schon konkrete Bewerbungsgespräche führten, befinden sich andere noch in der Orientierungsphase. Felix Leis (16) und Tim Albert(17) aus Scheringen besuchen die zehnte Klasse des Burghardt-Gymnasiums in Buchen und haben eher vage Pläne: „Irgendetwas mit Management“. Auf der Studienwunsch-Liste von Lena Haist (17) von der Christiane Herzog Schule in Böckingen stehen Sport- und Foodmanagement, aber eigentlich will sie einfach mal „reinschnuppern“.

So entspannt wie der Verlauf der Bewerbungsgespräche war auch die Atmosphäre vor Ort. Wer eine Pause brauchte, hörte dem Sommer-Jazz von Jive zu, stärkte sich mit Burger-Kreationen von LiebesBEEF oder probierte die Kaffeeröstungen der DHBW-Lehrfirma Culinary Coffee.