Auslandspraktikum mit Erasmus+

Studierende können mit Erasmus- Praktika in Unternehmen oder Organisationen im europäischen Ausland absolvieren. Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

Vorteile eines Erasmus-Praktikums im Ausland

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
  • akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandspraktikum

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)
  • nicht förderbar sind Praktika in EU-Institutionen und anderen EUR-Einrichtungen einschließlich spezialisierter Agenturen und Einrichtungen, die EU-Programme verwalten

    Umfang des Mobilitätsstipendiums

    Jede/r Studierende erhält einen Zuschuss zur Deckung der Extrakosten eines Auslandsaufenthaltes. Die Höhe dieses Mobilitätszuschusses variiert von Jahr zu Jahr in Abhängigkeit von der Bewilligungssumme der Europäischen Kommission. Es sind aber je nach Land Mindestsätze festgelegt.

    Gruppe 1 (Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden): monatlich 490 EUR

    Gruppe 2 (Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern): monatlich 430 EUR

    Gruppe 3  (Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn): monatlich 370 EUR

    Verpflichtende Sprachtests (Erasmus+ Mobilität mit Programmländern)

    Die Europäische Kommission stellt einen Online-Sprachtest für die fünf großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor dem Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können. Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.
     

      Auswahlkriterien - Bewerbung - Zulassung

      Grundvoraussetzung für ein Auslandspraktikum ist, dass Ausbildungsbetrieb und Studiengangleiter dem Auslandspraktikum zustimmen. Akademische Voraussetzung ist ein nach ECTS gewichteter Notenschnitt und ein bereits abgeschlossenes Studienjahr an der DHWB Heilbronn. Des Weiteren sind zwingend gute bis sehr gute Fremdsprachenkenntnisse nötig.

      Studierende müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung für ein Erasmus+ Stipendium an der DHBW Heilbronn immatrikuliert sein.

      Auch Studierende, die ihr Praktikum im Anschluss an ihr Studium absolvieren, müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung noch immatrikuliert sein, während des Praktikums müssen sie jedoch bereits exmatrikuliert sein (Graduiertenpraktika).

      Studierende müssen zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung für ein Erasmus+ Stipendium bereits eine Praktikumsstelle gefunden haben und über eine feste Zusage verfügen. Sie müssen sich 6 Wochen vor Praktikumsbeginn für ein Erasmus+ Stipendium bewerben.
      Nach Eingang der Bewerbungen der Studierenden wird intern im International Office die endgültige Zusage zur Zulassung getroffen und der Studierende erhält ein Zulassungsschreiben zum jeweiligen Erasmus+ Praktikum.

      Die Erasmus-Koordinatorin erstellt nach dem Auswahlverfahren und Zulassung das Grant Agreement für den jeweiligen Erasmus+ Praktikanten.

        Erasmus+ Studentencharta und Berichtspflicht

        • Berichtspflicht: Alle Geförderten, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.
        • Studentencharta: Die Pflichten und Rechte der Studierenden im Erasmus+ Programm sind in der "Erasmus+ Studentencharta" geregelt, die jedem Studierenden vor Beginn des Auslandsaufenthalts zur Verfügung zu stellen ist.
        • Zur Erasmus Studentencharta geht es hier.

        Erasmus+ Sonderförderungen

        • Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für während des Auslandsstudiums im Ausland Alleinerziehende) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert.
        • Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung
          Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen finden Sie hier.

        Ansprechpartner

        Diana Söhner

        Erasmus-Koordinatorin

        Raum: B 3.19

        E-Mail Tel 07131 1237-179