Es kann vorkommen, dass Sie im Rahmen der Anerkennung Ersatzleistungen erbringen müssen. Alle Ersatzleistungen werden vom Studiengangsleiter festgelegt und mit Ihnen abgesprochen.

Wann müssen Ersatzleistungen erbracht werden?

Wenn der Studiengangsleiter z.B. der Ansicht ist, dass die Nichtbelegung eines bestimmten Moduls im Ausland den Erfolg Ihres weiteren Studiums aufgrund von inhaltlichen Lücken einschränkt, wird er mit Ihnen eine adäquate Ersatzleistung vereinbaren, um diesem entgegenzuwirken.

Beispiel: Das Modul Recht II: Wirtschaftsrecht kann durch seinen lokalen Charakter inhaltlich im Ausland generell nicht abgedeckt werden und  muss daher meist nachgeholt werden.

Des Weiteren kann Ihr Studiengangsleiter eine Ersatzleistung verlangen, wenn Sie im Ausland den geforderten Workload nicht erreichen.

Um bindend zu sein, müssen geforderte Ersatzleistungen im Learning Agreement schriftlich dokumentiert sein. Dabei ist nicht nur die Art der Ersatzleistung zu verzeichnen (Klausur, Hausarbeit, schriftliche Zusammenfassung etc.) sondern auch der Termin der Abgabe, der ebenfalls mit Ihnen abgesprochen werden muss. Ersatzleistungen sollen vor dem Auslandssemester direkt zusammen mit der Kursauswahl festgelegt werden. Im Falle von Kursänderungen zu Beginn des Auslandssemesters, fragen Sie Ihren Studiengangsleiter, ob die Kursänderung sich auf die Ersatzleistungen auswirkt und verzeichnen die geänderte(n) Ersatzleistung(en) ebenfalls im „Geänderten/Endgültigen Learning Agreement“.

Eine Kopie des Learning Agreements inklusive Ersatzleistungen hinterlegt das International Office in Ihrem Studiengangssekretariat, damit das Sekretariat Sie für das kommende Semester für eventuelle Nachholklausuren (Bsp. Recht II) mit einplanen kann.

Von allen Studierenden, die ein Semester im Ausland verbringen, wird erwartet, dass Sie sich die Skripte von allen verpassten Veranstaltungen besorgen.